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Die Renten reichen nicht immer aus. Deshalb sieht das Gesetz weitere Vorsorgemöglichkeiten und Leistungen vor.

2. Säule

Alle Arbeitnehmenden, die bereits bei der 1. Säule versichert sind und ein Jahreseinkommen von mindestens 21'150 Franken erzielen, sind auch bei der 2. Säule versichert. Die Versicherungspflicht beginnt mit Antritt des Arbeitsverhältnisses, frühestens aber mit Vollendung des 17. Lebensjahres. Selbstständigerwerbende und Arbeitnehmende mit einem Arbeitsvertrag von weniger als drei Monaten sind nicht versichert. Sie können freiwillig eine Minimalversicherung abschliessen.

Die 2. Säule bildet eine Vorsorge, die eine Rente in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des Gehalts und damit die Beibehaltung eines gewissen Lebensstandards sicherstellt.

 

3. Säule

Die 3. Säule ist eine individuelle Vorsorge. Es gibt zwei Formen:

  • Freie Vorsorge (Sparbüchlein, Gold, Aktien, Immobilien, Lebensversicherung usw.);

  • Gebundene Vorsorge, die einzig der Vorsorge dient und Steuerabzüge ermöglicht. Hierbei handelt es sich um einen Vertrag, der mit einer Versicherung oder Bank abgeschlossen wird.

ERGÄNZUNGSLEISTUNGEN (EL)

Wenn die Renten und übrigen Einkommen die Deckung der minimalen Lebenskosten nicht ermöglichen, werden AHV- und IV-Ergänzungsleistungen ausbezahlt. Sie stellen einen Rechtsanspruch dar und sind bei der lokalen AHV-Stelle der Wohngemeinde zu beantragen (siehe unter Links gegenüber).

 

Aktualisierung 24.10.2016

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