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Um heiraten zu können, müssen die künftigen Ehegatten das 18. Altersjahr erfüllt haben, urteilsfähig sein und sie dürfen nicht bereits verheiratet sein.

VORAUSSETZUNGEN

Weiterhin verbietet das Gesetz Eheschliessungen zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Halbgeschwistern, Grosseltern und Enkelkindern, zwischen denen die Verwandtschaft durch Abstammung oder Adoption besteht.

Das Schweizer Gesetz verbietet auch Eheschliessungen zwischen gleichgeschlechtlichen Personen. Allerdings ist am 1. Januar 2007 das Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft in Kraft getreten, nachdem es durch das Volk und den Kantonen angenommen worden war. Es erlaubt gleichgeschlechtlichen Paaren ihre Partnerschaft offiziell eintragen zu lassen.

Das Gesuch um Eintragung ist beim Zivilstandsamt am Wohnsitz einer der beiden Partnerinnen oder eines der beiden Partner einzureichen.

Personen in einer eingetragenen Partnerschaft haben weitgehend die gleichen Rechte (Erbfolge, berufliche Vorsorge, Steuern usw.) und Pflichten (Unterhalt, Beistand usw.) wie ein Ehepaar.

Menschen unterschiedlichen Geschlechts können ihre Partnerschaft nicht eintragen lassen.

Anmerkung: Für weitere Informationen über die eingetragene Partnerschaft wenden Sie sich bitte an das Zivilstandsamt Ihres Wohnortes. Nachfolgende Kapitel handeln nur von der Eheschliessung und den Auswirkungen einer Heirat.

 

 

VORBEREITUNGSVERFAHREN

Als Erstes wendet sich das Brautpaar an sein zuständiges Zivilstandsamt und beantragt dort die Eheschliessung. Nachstehende Unterlagen müssen vorlegt werden:

  • Schweizer Staatsangehörige: einen Personenstandsausweis (ausgestellt vom Zivilstandsamt des Heimatortes), eine Wohnsitzbescheinigung (ausgestellt von der Einwohnerkontrolle) und den Reisepass oder die Identitätskarte.
  • Ausländische Staatsangehörige: eine Wohnsitzbescheinigung (Ausländerausweis), die Geburtsurkunde, aus der die Namen der Eltern hervorgehen, den Reisepass oder Staatsangehörigkeitsnachweis (ausgestellt vom Herkunftsland) und eine Zivilstandsbescheinigung. Die Dokumente dürfen nicht älter sein als sechs Monate. Wenn sie nicht in einer der Schweizer Amtssprachen abgefasst sind, ist eine vollständige und beglaubigte Übersetzung notwendig.

Zuständig ist das Zivilstandsamt am Wohnsitz der Braut oder des Bräutigams.

Bei der Zivilstandsbeamtin bzw. dem Zivilstandsbeamten erhalten sie das Gesuch auf Eheschliessung. Nachdem sie das Gesuch ausgefüllt, unterzeichnet und die erforderlichen Dokumente vorgelegt haben, erklären die zukünftigen Eheleute der Zivilstandsbeamtin bzw. dem Zivilstandsbeamten persönlich, dass sie alle Heiratsvoraussetzungen erfüllen. Daraufhin prüft das Zivilstandsamt ihr Gesuch und teilt ihnen schriftlich mit, ob die Trauung erfolgen kann.

 

 

TRAUUNG

Wenn die Brautleute nicht dort heiraten möchten, wo die Trauungsvorbereitungen durchgeführt werden, müssen sie beim Zivilstandsamt, das das Vorbereitungsverfahren abschliesst, eine Trauungsermächtigung beantragen.

Die Trauung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate nach Erteilung der entsprechenden Ermächtigung stattfinden.

Die zivile Trauung ist öffentlich und findet in Anwesenheit von zwei mündigen Zeuginnen oder Zeugen, die von den Brautleuten ausgewählt wurden, im Trauungslokal des Zivilstandsamtes statt. Nach beidseitiger Zustimmung unterschreiben die Eheleute und die Zeugen im Eheregister. Nach der Trauung übergibt die Zivilstandsbeamtin oder der Zivilstandsbeamte den Eheleuten das Familienbüchlein und - wenn sie dies wünschen - die Trauungsurkunde. Diese brauchen sie, wenn sie auch kirchlich heiraten wollen.

Das Zivilstandsamt erhebt Gebühren für die Trauung und die ausgestellten Dokumente.

Vergessen Sie nicht, Ihre amtlichen Dokumente zu ändern. Nach der Trauung müssen nämlich die Angaben im Führerschein, Reisepass, Identitätskarte und Heimatschein geändert werden. Diese Dokumente müssen immer aktuell sein, d.h. Sie müssen sie so schnell wie möglich ändern lassen. 



Aktualisierunge 27.09.2013

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