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Eltern mit bis 15-jährigen Kindern können ihre Arbeitszeit anpassen.

Das für den Privatsektor gültige Arbeitsgesetz sieht vor, dass Arbeitnehmende mit Familienpflichten nur mit ihrem Einverständnis zu Überzeitarbeit herangezogen werden dürfen. Das Gesetz räumt ihnen auf ihr Verlangen zudem eine Mittagspause von mindestens eineinhalb Stunden ein. Das gilt, bis die Kinder 15 Jahre alt sind.

Im Übrigen wird empfohlen, mit dem Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin zu sprechen, um eine Arbeitszeitregelung zu finden, die für beide Seiten in Ordnung ist.

KRANKHEIT EINES KINDES

Das Arbeitsgesetz sieht vor, dass Arbeitnehmende mit Familienpflichten für die Betreuung eines kranken Kindes bis zu drei Tage pro Krankheitsfall frei nehmen können. Die Eltern müssen allerdings schnellstmöglich nach einer Lösung für die Kinderbetreuung suchen. Dem Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin ist ein Arztzeugnis vorzulegen, das die Krankheit des Kindes bestätigt.

Die Rechtsprechung hat das Recht auf Lohnfortzahlung für den ersten Abwesenheitstag anerkannt. Dies gilt allerdings nicht für die Folgetage, wenn die Eltern die Möglichkeit hätten, eine Betreuungslösung für ihr krankes Kind zu finden.

Im Wallis bietet das Rote Kreuz eine Kinderbetreuung zu Hause für kranke oder verletzte Kinder bis zum 12. Lebensjahr an.

 

Aktualisierung 20.07.2016 

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