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Erwiesener Zusammenhang zwischen Gewalt und Sucht. Doch inwiefern genau?

Wirkt Sucht enthemmend und damit gewaltfördernd? Oder führt Gewalt etwa zu einem Suchtverhalten? Gibt es Gewaltsucht? Wie kann man sich von diesen destruktiven Verhaltensweisen befreien?

An der Tagung sollten die verschiedenen interdisziplinären Interventionsmöglichkeiten in Situationen, in denen häusliche Gewalt und Sucht gemeinsam auftreten, aufgezeigt werden.

Verschiedene Fachpersonen aus Forschung und Praxis haben Einblick in diese doppelte Problematik gewährt. Die Soziologin Daniela Gloor hat die Ergebnisse der Studie «Gewalt in der Partnerschaft und Alkohol» des Bundesamtes für Gesundheit vorgestellt. Dr. Nelson Feldman der Abteilung für Suchtmedizin am Waadtländer Universitätsspital CHUV ist auf das Thema impulsives Verhalten und Sucht eingegangen. Véronique Jaquier Erard, Dr. der Kriminalwissenschaften, hat sich ganz auf die Frauen konzentriert. Ulrich Gerber von Sucht Wallis hat von der Betreuung der Personen gesprochen, die von beiden Problematiken betroffen sind. Christian Anglada des Präventionszentrums Ale in Lausanne ist auf die Thematik Enthemmung und Verantwortungsabgabe eingegangen. In einem zweiten Teil der Tagung hat die Theatertruppe Silex die Teilnehmenden durch ein Forumtheater dazu angeregt, ihre Sichtweisen auszutauschen.

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