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Das Thema Bedrohungsmanagement stand im Zentrum der zweiten Tagung des Walliser Netzwerks gegen häusliche Gewalt, die am 26. März 2015 in Brämis stattfand.

Dieses vom Sekretariat für Gleichstellung und Familie organisierte jährliche Treffen ist darauf ausgerichtet, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren in diesem Bereich zu verstärken.

2014 haben die Opferhilfe-Beratungsstellen 440 Opfer häuslicher Gewalt empfangen und die Polizei hat 382 Urheber strafbarer Handlungen erfasst – das entspricht mehr als einer Situation häuslicher Gewalt pro Tag! Im Wallis wie auch sonst in der Schweiz ist häusliche Gewalt ein weit verbreitetes gesellschaftliches Problem.

In einem solchen Kontext ist es äusserst wichtig, die Gefährlichkeit einer gewaltausübenden Person beurteilen und ein koordiniertes Bedrohungsmanagement zwischen den verschiedenen Fachpersonen gewährleisten zu können. Im Rahmen des Bedrohungsmanagements ist es möglich, die Risiken und Dynamiken der gewaltausübenden Personen zu identifizieren und Wiederholungstaten zu verhindern. Dieser Ansatz wirft allerdings ethische und rechtliche Fragen auf, wie beispielsweise das Thema Datenschutz. Genau auf solche Aspekte wurde in Brämis eingegangen.

Bei dieser Tagung wurden verschiedene Best Practices in Sachen Risikomanagement aufgezeigt. Weitere Informationen finden Sie im nebenstehenden Flyer.

Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
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