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Es ist äusserst wichtig, die Gefährlichkeit einer gewaltausübenden Person beurteilen und ein koordiniertes Bedrohungsmanagement zwischen den verschiedenen Fachpersonen gewährleisten zu können.

Im Rahmen des Bedrohungsmanagements ist es möglich, die Risiken und Dynamiken der gewaltausübenden Personen zu identifizieren und Wiederholungstaten zu verhindern. Dieser Ansatz wirft allerdings ethische und rechtliche Fragen auf, wie beispielsweise das Thema Datenschutz. Auf diese Aspekte wurde anlässlich der zweiten Tagung des Walliser Netzwerks gegen häusliche Gewalt eingegangen.

Anlässlich dieser Tagung vom März 2015 wurden verschiedene Best Practices in Sachen Bedrohungsmanagement aufgezeigt, wie jene des Kantons Solothurn durch Niklaus Büttiker und Manuela Müller der Kantonspolizei sowie jene des Kantons Zürich durch Dr. med. Frank Urbaniok, Chef des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Amts für Justizvollzug. Die Thematik wurde auch aus rechtlicher Sicht dargelegt, nämlich von Dr. iur. Marianne Schwander, Dozentin an der Berner Fachhochschule, und Gwénaelle Gattoni, Walliser Staatsanwältin. Prof. Eric Bonvin, Generaldirektor des Spital Wallis, ist auf die ethischen Herausforderungen in Sachen Bedrohungsmanagement eingegangen. 

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