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Enthält die Steuererklärung alle notwendigen Angaben, lässt sich die Höhe der Steuerveranlagung abschätzen.

Ist die Steuererklärung jedoch unvollständig, wird die Behörde sie ergänzen. Dazu holt sie bei der steuerpflichtigen Person, ihrem Arbeitgeber oder ihrer Arbeitgeberin, bei Versicherungen usw. Auskünfte ein. Die Steuerbehörde kann auch eine «amtliche Einschätzung» vornehmen, wenn sie die nötigen Informationen trotz Aufforderung nicht erhält.

Entspricht die Veranlagungsverfügung nicht der Steuererklärung, kann man bei der Steuerverwaltung entsprechende Auskünfte verlangen. Die Einsprache ist innert 30 Tagen schriftlich an die Gemeindebehörde zu richten, die sie mitsamt ihrer Vormeinung an die kantonale Steuerverwaltung weiterleiten wird. Nach eingehender Prüfung wird die Steuerverwaltung eine neue Verfügung erstellen.

Diese Verfügung kann durch Beschwerde an die kantonale Steuerrekurskommission angefochten werden. Dazu muss die kantonale Steuerbehörde kontaktiert werden. Dieser Entscheid wiederum kann beim Bundesgericht angefochten werden. Sind die Rechtsmittel ausgeschöpft, wird die Veranlagungsverfügung grundsätzlich definitiv. Lediglich neue Elemente, die zum Zeitpunkt der Verfügung nicht bekannt waren, können zu einer Änderung zugunsten oder zum Nachteil der steuerpflichtigen Person führen.

STEUERERHEBUNG

Die Kantons- und Gemeindesteuern werden in der Regel in fünf Raten erhoben. Die direkte Bundessteuer wird einmal pro Jahr erhoben.

WOHNORTWECHSEL

Bei einem Umzug sind die Steuern für das ganze Jahr dem Kanton und der Gemeinde zu zahlen, in denen man am 31. Dezember wohnt.

 

Aktualisierung 07.10.2016 

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