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Können Schulden trotz eines straffen Budgets nicht bezahlt werden, kommt es zu einer Schuldbetreibung.

 

Wird eine Schuld nicht innert der vorgesehenen Frist bezahlt, kann sich der/die Gläubiger/in an das Betreibungsamt des Wohnortes des Schuldners bzw. der Schuldnerin wenden. Das Betreibungsamt wird dem/der Schuldner/in einen Zahlungsbefehl zustellen. Der/die Schuldner/in hat danach zehn Tage Zeit, die Forderung anzufechten. Die Einsprache muss nicht begründet werden.

Mit der Einsprache wird die Betreibung vorläufig eingestellt. Der/die Gläubiger/in muss eine sogenannte Rechtsöffnung beantragen, damit das Betreibungsverfahren wieder aufgenommen wird. Hierzu ist ein Rechtsöffnungstitel vorzulegen: Vertrag, Schuldanerkennung, Bestellschein, Verwaltungsverfügung, Verlustschein, vollstreckbares Urteil. Daraufhin entscheidet das Betreibungsamt, ob eine Betreibung auf Pfändung (übliches Verfahren), Pfandverwertung oder Konkurs erfolgt.

Aktualisierung 07.10.2016

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