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Die Verpflichtung des gegenseitigen Unterhalts endet mit der Scheidung. Wenn man bei einer Scheidung von einer der geschiedenen Personen nicht vernünftigerweise erwarten kann, dass sie für den eigenen Unterhalt aufkommt, kann ihr ein Unterhaltsbeitrag gezahlt werden.

Was die Kinder anbelangt, sieht das Gesetz keine Methode zur Berechnung des Unterhalts vor, der vom nicht sorgeberechtigten Elternteil geschuldet wird. Es legt aber die Kriterien fest, die bei der Festsetzung dieses Betrags zu berücksichtigen sind: 

  • der Bedarf des Kindes;
  • die Situation und die finanziellen Mittel der Eltern;
  • das Vermögen und die Einkünfte des Kindes;
  • die Beteiligung des nicht sorgeberechtigten Elternteils an der Betreuung des Kindes.

 

Im Wallis wurde der Durchschnittsbetrag pro Kind 2010 wie folgt festgelegt: 

Alter  

Ein Kind

Zwei Kinder

Drei Kinder

 1 - 6 Jahre

 1'500.-

 1'220.-

 1'050.-

 7 - 12 Jahre

 1'350.-

 1'190.-

 1'060.-

 13 - 18 Jahre

 1'480.-

 1'309.-

 1'170.-

 

Sobald der Betrag pro Kind feststeht, wird er durch zwei geteilt, womit der Beitrag des nicht sorgeberechtigten Elternteils feststeht.

Diese Methode gilt nur für Durchschnittsgehälter. Er wird an die jeweiligen Einkommen der Eltern angepasst. Die Richter/innen haben in diesem Bereich einen grossen Handlungsspielraum.

Adressen

Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
Avenue de la Gare 33 | CP 478 | 1951 Sion
+41 27 606 21 20 |
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