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Mieter/innen können sich vor einem missbräuchlichen Mietzins schützen.

Der Mietzins ist missbräuchlich, wenn der/die Eigentümer/in einen übermässigen Gewinn aus der Mietsache erzielt oder wenn sich der Mietzins aus einem offensichtlich überrissenen Kaufpreis ergibt.

Die Miete kann jederzeit auf den nächstmöglichen Kündigungstermin des Mietvertrags erhöht werden. Folgende Regeln sind allerdings zu beachten:

  • die Gründe für die Mieterhöhung müssen explizit genannt werden;

  • die Mietzinserhöhung muss auf dem amtlichen Formular des Kantons mitgeteilt werden. Siehe unter Links gegenüber;

  • die Mitteilung muss dem/der Mieter/in mindestens zehn Tage vor Beginn der Kündigungsfrist zugestellt werden.

ZU BEGINN DES MIETVERHÄLTNISSES

Ein missbräuchlicher Anfangsmietzins kann innert 30 Tagen nach der Übernahme der Mietsache bei der Schlichtungsbehörde angefochten und dessen Herabsetzung verlangt werden:

  • wenn der Mietvertrag aufgrund einer persönlichen oder familiären Notlage oder wegen der Verhältnisse auf dem örtlichen Wohnungsmarkt abgeschlossen wurde;

  • wenn die Miete gegenüber dem vorherigen Mietzins für dieselbe Sache erheblich erhöht wurde.

WÄHREND DES MIETVERHÄLTNISSES

Sinkende Hypothekarzinsen sind der wichtigste Grund, um eine Senkung des Mietzinses zu verlangen (eine Senkung um 1/4% reicht aus). Es können aber auch andere Gründe vorgebracht werden: Verringerung der laufenden Gebäudekosten, geringere Leistungen usw.

Das Gesuch um Senkung des Mietzinses ist schriftlich an den/die Vermieter/in zu richten, der/die innert 30 Tagen dazu Stellung nehmen muss. Wird dem Begehren nicht oder nur teilweise nachgekommen, kann der/die Mieter/in innert 30 Tagen die Schlichtungsbehörde einschalten.

 

Aktualisierung 25.11.2016

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