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Jede fünfte Frau in der Schweiz wird von ihrem Partner körperlich oder sexuell missbraucht. Gewalt in einer Paarbeziehung ist strafbar.

Ohrfeigen, Schläge, Bisse, Verbrennungen, Verletzungen mit einer Waffe oder einem Messer, Vergewaltigung, unerwünschte sexuelle Kontakte: Körperliche und sexuelle Gewalt sind eine Beeinträchtigung der körperlichen Integrität und der Gesundheit. Diese Handlungen sind gesetzlich verboten.

Misshandelnde Personen sind selbst für ihre Handlungen verantwortlich, egal, welchen Vorwand sie anführen.

GEWALTSPIRALE

Häusliche Gewalt läuft praktisch immer in drei sich wiederholenden Phasen ab:

  • Die Spannung steigt. Erste Gewaltanzeichen können schon erkennbar sein, doch das Opfer denkt, das gehe vorüber und es könne die Wogen glätten.

  • Die angestaute Spannung entlädt sich in Gewaltakten. Es kommt zum offenen Gewaltausbruch durch massive Vorwürfe und Beschimpfungen, Demütigung und Drohung, bis hin zu Schlägen und Verletzungen.

  • Darauf folgt die Ruhe nach dem Sturm. Das Opfer ist verzweifelt, erschöpft und am Boden zerstört. Die gewaltausübende Person bittet um Verzeihung, zeigt Reue, verspricht, dass so etwas nie wieder vorkommen wird. Das Opfer schöpft neue Hoffnung. Aber dieser Zustand hält nicht lange an.

  • Alles beginnt von vorne, die Phasen wiederholen sich, werden immer kürzer und die Aggressionen werden immer heftiger.

Siehe gegenüber unter Dokumente die Broschüre «Gewalt ist nicht tolerierbar. Gewalt in Ehe und Partnerschaft – was tun?» Die Broschüre kann kostenlos beim kantonalen Amt für Gleichstellung und Familie unter der Telefonnummer 027 606 21 20 oder per E-Mail bestellt werden.

 

Aktualisierung 27.11.2015

Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
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+41 27 606 21 20 |
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