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Unverheiratete Eltern. Welchen Namen werden die künftigen Kinder tragen?

Seit dem 1. Juli 2013 und dem Inkrafttreten des neuen Namensgesetzes erhalten die Kinder, wenn die Eltern nicht verheiratet sind, den Ledignamen des Elternteils, der die elterliche Sorge hat. Haben die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge, müssen sie entscheiden, ob die Kinder den Ledignamen ihrer Mutter oder ihres Vaters tragen werden. Alle weiteren gemeinsamen Kinder werden diesen Namen tragen, unabhängig dessen, wer die elterliche Sorge hat.

Unverheiratete Eltern. Was ist mit der elterlichen Sorge für die Kinder?

Für Kinder unverheirateter Eltern ist die gemeinsame elterliche Sorge weiterhin nicht automatisch der Fall – trotz dem Inkrafttreten neuer diesbezüglicher Regeln am 1. Juli 2014.

Reichen die Eltern beim Zivilstandsamt jedoch gleichzeitig mit der Kindsanerkennung eine Erklärung über die gemeinsame elterliche Sorge ein, reicht dieses Vorgehen aus, damit die elterliche Sorge gemeinsam getragen werden kann. Wird diese Erklärung nach der Anerkennung eingereicht, ist sie an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) am Wohnsitz des Kindes zu richten.

Die Erklärung muss gemeinsam gemacht werden und sie muss bestätigen, dass die Eltern bereit sind, gemeinsam die Verantwortung für das Kind zu übernehmen. Bis zur Einreichung dieser gemeinsamen Erklärung steht die elterliche Sorge allein der Mutter zu.

Unverheiratete, nicht arbeitende Mutter. Welches sind die Risiken?

Wenn Sie beschliessen nicht mehr berufstätig zu sein, um sich um den Haushalt oder die Erziehung der Kinder zu kümmern, laufen Sie Gefahr, im Falle einer Trennung oder beim Tod Ihres Partners mit finanziellen Problemen konfrontiert zu sein (minimale Unterstützung seitens der Arbeitslosenversicherung, AHV/IV-Mindestrente usw.).

Um Sie davor zu schützen, können Sie einen angemessenen Betrag festlegen, der Ihnen der Partner bezahlt – den Sie als Lohn angeben –, oder für den Fall einer Trennung einen Unterhaltsbeitrag festlegen, welcher der Anzahl Jahre des Zusammenlebens entspricht.

Kantonales Amt für Gleichstellung und Familie
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