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Häusliche Gewalt kann verschiedene Formen annehmen: körperliche, psychische, sexuelle oder ökonomische Gewalt. Sie darf nicht toleriert werden.

Häusliche Gewalt macht vor keiner sozialen Schicht Halt, egal ob gehoben oder bescheiden. Häusliche Gewalt kommt bei allen Altersklassen und Nationalitäten vor.

GEWALTSPIRALE

Häusliche Gewalt läuft praktisch immer in drei sich wiederholenden Phasen ab:

  • Die Spannung steigt. Erste Gewaltanzeichen können schon erkennbar sein, doch das Opfer denkt, das gehe vorüber und es könne die Wogen glätten.

  • Die angestaute Spannung entlädt sich in Gewaltakten. Es kommt zum offenen Gewaltausbruch durch massive Vorwürfe und Beschimpfungen, Demütigung und Drohung, bis hin zu Schlägen und Verletzungen.

  • Darauf folgt die Ruhe nach dem Sturm. Das Opfer ist verzweifelt, erschöpft und am Boden zerstört. Die gewaltausübende Person bittet um Verzeihung, zeigt Reue, verspricht, dass so etwas nie wieder vorkommen wird. Das Opfer schöpft neue Hoffnung. Aber dieser Zustand hält nicht lange an.

  • Alles beginnt von vorne, die Phasen wiederholen sich, werden immer kürzer und die Aggressionen werden immer heftiger.

Siehe gegenüber unter Dokumente die Broschüre «Gewalt ist nicht tolerierbar. Gewalt in Ehe und Partnerschaft – was tun?» Die Broschüre kann kostenlos beim kantonalen Amt für Gleichstellung und Familie unter der Telefonnummer 027 606 21 20 oder per E-Mail bestellt werden.

 

 

Aktualisierung 27.11.2015

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