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Der Güterstand regelt die finanziellen Fragen während der Ehe und bei deren Ende.

In der Schweiz gibt es drei Arten von Güterstand:

ERRUNGENSCHAFTSBETEILIGUNG

Dies ist der ordentliche Güterstand.

  • Die Eheleute haben getrennte Vermögen.

  • Die Eheleute bleiben Eigentümer ihres Eigenguts, also der Güter, die sie in die Ehe einbringen, die sie erben oder während der Ehe als persönliches Geschenk bekommen. Sie verwalten es auch separat.

  • Die Eheleute nutzen und verwalten die Errungenschaften, das heisst die während der Ehe gemachten Ersparnisse wie Gehalt, unabhängig voneinander.

    Bei der Auflösung des Güterstandes nimmt jede/r Ehepartner/in, was ihm oder ihr gehört. Die gemeinsamen Güter werden je zur Hälfte geteilt.

GÜTERGEMEINSCHAFT

Für diesen Güterstand müssen die Eheleute einen notariell beurkundeten Ehevertrag abschliessen.

Bei diesem Güterstand gibt es drei sogenannte Gütermassen:

  • jene der Ehegattin (Eigengut)

  • jene des Ehegatten (Eigengut)

  • jene, die beiden gehören (Gesamtgut), wie es im Ehevertrag vereinbart wurde. Beide Eheleute haben die gleichen Rechte an diesem Gesamtgut.

Im Falle der Auflösung des Güterstandes wird es je zur Hälfte geteilt.

 

GÜTERTRENNUNG

Bei der Gütertrennung bleiben die Eheleute Eigentümer bzw. Eigentümerin der eigenen Güter und verwalten sie selbst. Es gibt weder gemeinsame Güter noch gemeinsame Schulden. Die Gütertrennung wird in einem notariell beurkundeten Ehevertrag festgelegt.

Bei einer Beendigung der Ehe gibt es folglich auch keine Aufteilung.

 

AUFLÖSUNG DES GÜTERSTANDES

Der Güterstand wird bei Tod eines der Eheleute, Scheidung oder Trennung, Änderung des Güterstandes oder Eheungültigkeit aufgelöst.

Aktualisierung 26.04.2016

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