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Der Grundsatz der Gleichstellung von Frau und Mann ist tatsächlich und rechtlich in der Bundesverfassung von 1981 verankert.

Zudem verabschiedete die Schweiz 1996 ein Gesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz, GlG), das die Gleichstellung im Erwerbsleben regelt. Bei geschlechtsbedingter Diskriminierung im Erwerbsleben kann Klage eingereicht und eine Entschädigung verlangt werden.

Auf internationaler Ebene hat die Schweiz 1997 auch das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau ratifiziert. Dieses Übereinkommen verpflichtet die Mitgliedsstaaten, die notwendigen Massnahmen zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen in allen Bereichen zu treffen: Ausbildung, Gesundheit, Arbeit, Politik.

Trotz allem ist die tatsächliche Gleichstellung noch immer nicht erreicht. Das zeigen zum Beispiel folgende Zahlen aus dem Bericht des Bundesamtes für Statistik von 2013 Auf dem Weg zur Gleichstellung von Frau und Mann – Stand und Entwicklung (siehe Link gegenüber):

  • In der Privatwirtschaft verdienen die Frauen ca. 18,4% weniger als die Männer.
  • Im öffentlichen Sektor des Bundes beträgt der Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern 12,1% und im öffentlichen Sektor des Kantons 16,4%.
  • Der Frauenanteil in den kantonalen Regierungen liegt aktuell bei 23,7%. Im Wallis sind es 20%.
  • 58% der berufstätigen Frauen arbeiten Teilzeit, gegenüber lediglich 14% der Männer.
  • Die Wahl des Berufes und des Studiengangs ist noch immer sehr geschlechtsspezifisch.
  • Durchschnittlich verbringen Frauen doppelt so viel Zeit mit Hausarbeit als Männer.

 

Aktualisiert 24.11.2015

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