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Heirat. Welche Schritte muss man unternehmen?

Der erste Schritt in die Ehe besteht darin, beim zuständigen Zivilstandsamt die Eheschliessung zu beantragen. Folgende Unterlagen müssen vorgelegt werden: 

  • Schweizer Staatsangehörige: Zivilstandsurkunde (ausgestellt vom Zivilstandsamt des Heimatortes), Wohnsitzbestätigung (ausgestellt von der Einwohnerkontrolle), Pass oder Identitätskarte. 
  • Ausländische Staatsangehörige: Wohnsitzbestätigung (Ausländerausweis), Geburtsurkunde, auf der die Namen der Eltern stehen, Pass oder Staatsangehörigkeitsausweis (ausgestellt vom Herkunftsland), Zivilstandsurkunde. Die Dokumente dürfen nicht älter als sechs Monate sein.

Zuständig ist das Zivilstandsamt am Wohnsitz der Braut oder des Bräutigams.

Die künftigen Eheleute füllen ein Eheschliessungsgesuch aus. Das Zivilstandsamt wird ihnen daraufhin schriftlich mitteilen, ob die Trauung erfolgen kann. Die Trauung kann frühestens zehn Tage und spätestens drei Monate nach Erteilung der Trauungsermächtigung stattfinden. Die zivile Trauung ist öffentlich und findet in Anwesenheit von zwei mündigen und urteilsfähigen Zeugen/Zeuginnen statt, die von den Brautleuten ausgewählt wurden. Nach der Trauung erhalten die Eheleute das Familienbüchlein und wenn sie kirchlich heiraten wollen die Trauungsurkunde.

Das Zivilstandsamt erhebt für die Trauung und die ausgestellten Dokumente eine Gebühr.

Über Ihre Eheschliessung zu informieren sind: die Behörden, Ihr Arbeitgeber, die Steuerverwaltung, Ihre Bank, die Versicherungen usw.
 

Heirat. Welchen Namen wählen? Und welchen Namen für die künftigen Kinder?

Seit der Einführung des neuen Namensgesetzes am 1. Juli 2013 kann bei der Heirat jeder Ehepartner seinen Ledignamen behalten. Die beiden Ehepartner können auch einen gemeinsamen Namen wählen: den Nachnamen der Frau oder den Nachnamen des Mannes.

Die Kinder werden automatisch den gemeinsamen Familiennamen tragen. Verheiratete Paare, die keinen gemeinsamen Familiennamen tragen, müssen zum Zeitpunkt der Heirat entscheiden, welchen Namen ihre Kinder tragen werden. Die Eltern können ihren Entscheid bis 12 Monate nach der Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes revidieren.

Über Ihren eventuellen neuen Namen zu informieren sind: die Behörden, Ihr Arbeitgeber, die Steuerverwaltung, Ihre Bank, die Versicherungen usw. 

Heirat. Welchen Güterstand soll man wählen?

Der Güterstand regelt die finanziellen Fragen während der Ehe und bei deren Ende. In der Schweiz gibt es drei Arten von Güterstand:

  • Die Errungenschaftsbeteiligung. Sie ist der ordentliche Güterstand, d.h. er wird angewandt, wenn die Eheleute nicht ausdrücklich einen anderen Güterstand vorgesehen haben.
  • Die Gütergemeinschaft.
  • Die Gütertrennung.
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